Wichtige Therapien, nach Akne inversa Operationen.

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Wichtige Therapien, nach Akne inversa Operationen.

Beitrag  Admin am Mo Nov 24, 2008 9:01 pm

Wichtige Therapien, nach Akne inversa Operationen.

Lymphdrainage

Was versteht man darunter?
Die Lymphdrainage ist eine spezielle Massageform nach Dr. Vodder mit systematischer Anordnung und rhythmischer Folge von Drehgriffen, Schöpfgriffen, Pumpgriffen sowie stehenden Kreisen und Spezialgriffen. Sie dient nicht der Lockerung und Entspannung der Muskulatur, sondern sie soll den Abtransport der Lymphflüssigkeit aus den Körpergeweben fördern. Die Behandlung erfolgt bei Masseuren oder Physiotherapeuten, die eine entsprechende Weiterbildung absolviert haben. Neben dieser manuellen Form gibt auch eine apparativ durchgeführte Lymphdrainage, bei der durch rhythmisch arbeitende Druckmanschetten um den Arm oder das Bein der Lymphstrom angeregt werden soll.

Wie wirkt die Therapie?
Die Lymphe entsteht dadurch, dass Blutplasma durch feinste Blutkapillaren ins Gewebe sickert und dort die Körperzellen umspült. Nach ihrem Durchtritt durch das Gewebe sammelt sich dieses Gewebswasser als "Lymphe" in den Lymphbahnen. Diese leiten den Flüssigkeitsstrom aus den Armen und Beinen zurück in das Zentrum des Körpers und münden schließlich wieder im Blutgefäßsystem. Die Lymphe passiert viele Lymphknoten, die Bakterien, Viren, Zelltrümmern und anderen Abfallstoffe aus der Flüssigkeit herausfiltrieren.
Bei Verletzungen oder Operationen werden die Lymphbahnen häufig unterbrochen. Der Rückfluss der Lymphe aus den Geweben ist dann behindert, und es können sich Lymphstauungen in Form von Schwellungen und Ödemen bilden. Sehr häufig ist dies beispielsweise nach Brustkrebsoperationen der Fall, bei denen den Patientinnen die Achsel-Lymphknoten entfernt wurden. Viele klagen nach der Operation über Schwellungen im Arm- und Schulterbereich, die die Bewegungsfähigkeit stark einschränken. Ödeme können jedoch auch durch eine angeborene Schwäche der Lymphgefäße entstehen.

Der Therapeut versucht, durch spezielle Massagegriffe entlang der Lymphbahnen den Abfluss der Flüssigkeit zu beschleunigen und so die Ödeme zurückzubilden. Die Lymphdrainage wird in der Praxis selten als alleinige entstauende Maßnahme eingesetzt. Hinzu kommen meist eine Kompressionsbehandlung (Bandagen, Stützstrümpfe) und Krankengymnastik sowie hautpflegerische Maßnahmen.

Narbenbehandlung

Narben sind eine Reaktion des Körpers auf Wunden und Verletzungen. Im Rahmen der Wundheilung entsteht eine Restitution (Wiederaufbau) des Gewebes. Diese kann ad integrum, also vollkommen sein oder mit Narben unvollständig sein. Die Wundheilung durchläuft verschiedene Stadien:

Die Entzündungsphase mit vaskulärer Phase (0. Bis 2. Tag) und zellulärer Phase (2. Bis 5. Tag) , die Proliferationsphase (5. Bis 21. Tag) und die Konsolidierungs-und Umbauphase (21. bis ca 60. Tag) .

Das Narbengewebe wird aus sichtbarem Granulationsgewebe gebildet, welches zwischen den Wundrändern entsteht.

Wichtig ist es bei Narbengewebe, dass es gut verschieblich und gleitfähig gegenüber den darunter liegenden Schichten (Unterhaut, Faszie, Periost) bleibt.

Häufig gibt es im Narbenbereich Verwachsungen, Verklebungen und überschiessendes Wachstum des Narbengewebes, wodurch es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommen kann.

Sowohl der lymphatische wie auch der energetische Fluss werden durch Narben nachhaltig gestört.

Es ist im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung deshalb darauf zu achten, bereits in der Anamnese gezielt nach Narben zu fragen und diese zu befunden.

Die Ziele der Narbenbehandlung sind:

Verhindern von Verklebungen und Verwachsungen, optimale funktionelle Beweglichkeit, Schmerzfreiheit.


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